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Einsatz von Audience zum Erreichen Ihres Zielmarkts

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Erste Schritte

Die richtigen Personen für Ihre Umfrage zu gewinnen ist genauso wichtig wie die Umfrage selbst. Das ist uns bewusst. Wenn Sie über SurveyMonkey Audience Beantwortungen kaufen, stehen Ihnen zwei ausgezeichnete Möglichkeiten zur Verfügung, die Sie darin unterstützen, die von Ihnen benötigten Befragten für Ihre Umfrage zu gewinnen.

2 Wählen Sie die Zielgruppenoptionen aus, die sich in Ihrem Zielgruppen-Collector befinden.

2 Setzen Sie Screeningfragen und Disqualifizierungslogik in Ihrer Umfrage ein.

 

Optionen zu Demografien und Zielgruppe

Sie können Ihre Umfrage an die von Ihnen benötigten Personen senden, indem Sie unsere Zielgruppenoptionen wie Alter, Einkommen, Region, Erwerbsstatus und vieles mehr nutzen. Unsere Befragten sind anhand von Dutzenden Attributen vorprofiliert.

In Ihrem Zielgruppen-Collector sehen Sie die einfachen und erweiterten Demografien, mit denen Sie die Teilnehmer an Ihrer Umfrage eingrenzen können. Oder sehen Sie sich eine Vorschau der verfügbaren Zielgruppenoptionen an.

 

Screeningfragen und Disqualifizierungslogik

Screeningfragen

Wenn in unserem Audience-Collector genau die Zielgruppenkriterien, die Sie suchen, nicht verfügbar sind, fügen Sie eine oder mehrere Screeningfragen in Ihre Umfrage ein und nutzen Sie Logikfunktionen, um bestimmte Befragte zu disqualifizieren.

Das Screening und die Disqualifizierung von Befragten ist sinnvoll, wenn Sie Antworten von bestimmten Personentypen erhalten möchten. Beispiel:

  • Sie möchten Personen finden, die in den letzten 30 Tagen in einem bestimmten Geschäft eingekauft haben.
  • Sie möchten Netflix-Abonnenten finden, die eine oder mehrere Folgen von House of Cards gesehen haben.
  • Sie möchten Personen finden, die in den letzten 6 Monaten einen bestimmten hochwertigen Whiskey gekauft haben.
TIPP! Nutzen Sie Musterumfragen, um besser zu verstehen wie Sie qualifizierende Fragen stellen.

Disqualifizierungslogik

Wenn Sie Ihre Screeningfragen mit Disqualifizierungslogik ausstatten, können relevante Befragte den verbleibenden Teil der Umfrage beantworten während andere auf eine Disqualifizierungsseite umgeleitet werden.

So fügen Sie Disqualifizierungslogik hinzu:

  1. Fügen Sie die gewünschten Screeningfragen in Ihren Umfrageentwurf ein.
  2. Achten Sie dabei darauf die Screeningfragen als erforderliche Fragen zu markieren.
  3. Fügen Sie nach Bedarf Fragenverzweigungslogik oder Seiten-Verzweigungslogik hinzu.
  4. Wählen Sie aus, dass eine Verzweigung zu einer Disqualifizierungsseite stattfinden soll.
Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Befragten zum Ende der Umfrage springen zu lassen, beachten Sie bitte, dass dies nicht als Disqualifizierungslogik zählt, sondern diese Befragten zu den abgeschlossenen Beantwortungen gezählt werden.

 

Häufigkeitsrate

 
 

Beim Kauf von Umfragebeantwortungen müssen Sie eine Häufigkeitsrate auswählen, wenn Sie in Ihren Umfrage Disqualifizierungslogik einsetzen. Enthält die Umfrage keine Disqualifizierungslogik, müssen Sie auch keine Häufigkeitsrate wählen. Dann ist das Dropdownmenü der Häufigkeitsrate grau und die Häufigkeit wirkt sich nicht auf die Kosten aus.

Die Häufigkeitsrate stellt den Prozentsatz der Befragten dar, von denen Sie glauben, dass sie nach Beantwortung Ihrer Screeningfragen für Ihre Umfrage qualifiziert sind.

Zum Festlegen der Häufigkeitsrate wählen Sie aus dem Dropdown Häufigkeitsrate den Zielgruppen-Collector.

Auswählen einer Häufigkeitsrate

Die von Ihnen gewählte Häufigkeitsrate wirkt sich auf die Anzahl der Personen aus, an die wir Ihre Umfrage senden. Ein Beispiel: Wenn Sie 100 abgeschlossene Beantwortungen für Ihre Umfrage möchten und Sie eine Häufigkeitsrate von 50 % schätzen, senden wir die Umfrage an 200 Befragte.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie hoch Ihre Häufigkeitsrate sein soll, ist es besser eine niedrigere Häufigkeitsrate (als eine höhere) zu wählen. Denn dadurch wird gewährleistet, dass Sie auch alle abgeschlossenen Beantwortungen erhalten, die Sie angefordert haben. Sollten Sie eine höhere Häufigkeitsrate wählen, erhalten Sie unter Umständen weniger abgeschlossene Beantwortungen als Sie benötigen.

Bei der Auswahl der passenden Häufigkeitsrate für Ihre Umfrage können wir Ihnen leider nicht behilflich sein. Es liegt in Ihrer Verantwortung zu verstehen, wie die Häufigkeitsrate sich auf Ihr Projekt auswirkt.

Sie können keine Beantwortungen kaufen, wenn Ihre geschätzte Häufigkeitsrate unter 10 % liegt.
Wie sich die Häufigkeitsrate auf Ihr Projekt auswirkt

Damit Sie die von Ihnen bestellte Anzahl abgeschlossener Beantwortungen erhalten, passen wir die Anzahl der Befragten, an die wir Ihre Umfrage senden, abhängig von der gewählten Häufigkeitsrate an.

  • Eine hohe Häufigkeitsrate weist darauf hin, dass der Befragtentyp, den Sie benötigen, einfach zu finden ist: Ein hoher Prozentsatz der Befragten wird sich für die Umfrage qualifizieren. Höhere Häufigkeitsraten kosten weniger pro Beantwortung, da wir die Umfrage an weniger Leute versenden müssen.
  • Eine niedrige Häufigkeitsrate weist darauf hin, dass der Befragtentyp, den Sie benötigen, schwer zu finden ist: Ein niedriger Prozentsatz der Befragten wird sich für die Umfrage qualifizieren. Niedrigere Häufigkeitsraten kosten mehr pro Beantwortung, da wir die Umfrage an mehr Leute versenden müssen, um eine ausreichende Anzahl qualifizierter Personen zu erreichen.

Ein Beispiel: Wenn die von Ihnen geschätzte Häufigkeitsrate bei 10 % liegt, müssen wir für 100 abgeschlossene Beantwortungen Ihre Umfrage an 1000 Befragte senden, um eine ausreichende Anzahl qualifizierter Personen zu erreichen.

Nutzen Sie unsere Vorschau! Damit klar wird, wie sich die Häufigkeitsrate auf Ihr Projekt auswirkt, können Sie unsere Audience-Vorschauseite ausprobieren. Wählen Sie verschiedene Zielgruppenoptionen und Häufigkeitsraten und sehen Sie selbst, wie sich dies auf die Preise auswirkt.
Geschätzte und tatsächliche Häufigkeitsrate im Vergleich

Wenn Sie für Ihr Projekt eine Häufigkeitsrate wählen, so handelt es sich hierbei um eine geschätzte Häufigkeitsrate. Die tatsächliche Häufigkeitsrate wird für Sie berechnet, wenn die Ergebnisse eintreffen.

Wenn Sie bereits ein Projekt durchführen, können Sie Ihre tatsächliche Häufigkeitsrate im Collector finden. Gehen Sie in Ihrer Umfrage zum Bereich „Beantwortungen erfassen“ und klicken Sie auf „Zielgruppen-Collector“. Die tatsächliche Häufigkeitsrate ist die Zahl der Befragten, die für die Umfrage qualifiziert ist, im Vergleich zur Gesamtzahl der Befragten, die die Screeningfragen beantwortet haben.

Wenn die tatsächliche Häufigkeitsrate höher ist als die von Ihnen geschätzte, müsste Ihr Projekt innerhalb der vorgesehenen Zeit mit der bestellten Anzahl von vollständigen Beantwortungen abgeschlossen sein.

Wenn die tatsächliche Häufigkeitsrate niedriger ist als die von Ihnen geschätzte, erhalten Sie möglicherweise nicht alle von Ihnen bestellten abgeschlossenen Beantwortungen, weil mehr Befragte für Ihre Umfrage disqualifiziert sind. Wenn Sie mehr Beantwortungen erfassen möchten, müssen Sie ein neues Projekt kaufen und dabei die für Ihre Umfrage aufgezeichnete tatsächliche Häufigkeitsrate verwenden.

Daher ist es besser, eher eine niedrigere Häufigkeitsrate als die von Ihnen erwartete zu wählen, auch wenn dies etwas mehr kostet. Denn so erhöhen Sie Ihre Chancen, dass Ihr Projekt rund läuft und Sie die Anzahl abgeschlossener Beantwortung erhalten, die Sie benötigen. Sollten Sie eine zu hohe Häufigkeitsrate wählen, erhalten Sie unter Umständen weniger abgeschlossene Beantwortungen als Sie bestellt haben. Wenn Sie Ihre Häufigkeitsrate falsch geschätzt haben, können wir Ihnen leider keine Erstattung anbieten.

 

Tipps zur Schätzung der Häufigkeitsrate

Wir können Ihnen zwar nicht bei der Wahl der richtigen Häufigkeitsrate helfen, aber wir haben einige Tipps für Sie, die wir gerne an Sie weitergeben. Es war schon immer eine der Herausforderungen für die Marktforschung, die richtigen Leute für Umfragen zu finden. Wenn Sie also so gar nicht wissen, wie und wo Sie beginnen sollen, keine Sorge – wir stellen Ihnen einige Techniken vor, die entwickelt wurden, um die Schätzung der Häufigkeitsrate zu vereinfachen.

Durchforsten Sie die Marktforschungsdaten Ihres Unternehmens.

Viele Unternehmen wissen bereits, was Sie erwarten können. Ein Skiausrüster hat vielleicht beispielsweise eine grobe Idee von Einkommen und Altersstruktur seiner Kunden und weiß so ungefähr wie viel Prozent der Personen mit diesen demografischen Daten Ski fährt. Fragen Sie Ihre Kollegen, wer in Ihrem Unternehmen auf diese oder ähnliche Daten Zugriff hat.

Stellen Sie online schnelle Nachforschungen an.

Wenn Ihre Zielgruppe Teil einer bekannten und gut erforschten Population ist, können Sie unter Umständen nützliche Branchendaten hierzu im Internet finden. Ein Beispiel: Sie benötigen Informationen zu Haushaltstrocknern. Dann werden Sie online die Information finden, dass etwa 85 % der US-Amerikaner einen solchen Trockner besitzen. Dann könnte 85 % eine gute Wahl für Ihre Häufigkeitsrate darstellen.

Führen Sie vor dem eigentlichen Projekt zunächst ein kleines Projekt durch.

Sie erhalten eine bessere Vorstellung (mit einer Fehlerspanne von +/- 10 %) von der Häufigkeitsrate für Ihre Screeningfragen, indem Sie zunächst nur 100 Personen befragen. Diese Strategie geht am besten auf, wenn Sie sowieso vorhaben, eine größere Stichprobe zu kaufen und Sie kein Problem damit haben, etwa 100 US-Dollar extra auszugeben, um eine bessere Vorstellung von der möglichen Häufigkeitsrate zu erhalten. Und so geht‘s:

1. Erstellen Sie eine Testumfrage.

Erstellen Sie eine kurze Testumfrage mit genau den Screeningfragen, die Sie in Ihrer eigentlichen Umfrage verwenden möchten.

Markieren Sie dabei diese Fragen als erforderliche Fragen. Setzen Sie für den Test jedoch möglichst noch keine Disqualifizierungslogik ein.

Je kürzer die Umfrage, desto kostengünstiger das Projekt. Es ist daher völlig in Ordnung hier nur die Screeningfragen zu verwenden.

Angenommen, Sie sind ein Menü-Bringdienst, der ein neues Taco-Gericht anbieten möchte. Dann hätten Sie natürlich gerne Feedback von jetzigen Menü-Bringdienstkunden, die Tacos essen. Wenn Sie die Häufigkeitsrate für diese demografischen Daten nicht kennen, könnten Sie in Ihre Testumfrage Screeningfragen einbauen.

 

2. Starten Sie Ihr Testprojekt.

Erstellen Sie einen Zielgruppen-Collector für die Testumfrage und kaufen Sie 100 Umfragebeantwortungen.

Wählen Sie Ihre Zielgruppenoptionen sorgfältig aus, denn für Ihre eigentliche Umfrage verwenden Sie am besten genau die gleichen Zielgruppenoptionen. Anderenfalls wird die Häufigkeitsrate nicht präzise sein.

3. Berechnen Sie die Häufigkeitsrate.

 

Sobald Ihr Projekt abgeschlossen ist, können Sie ganz einfach die tatsächliche Häufigkeitsrate berechnen.

  1. Wechseln Sie in Ihrer Umfrage in den Bereich „Ergebnisse analysieren“.
  2. Wenden Sie einen Filter nach Frage und Antwort an. Wählen Sie die Antwortoption, die Ihre Zielgruppe auswählen soll.
  3. Oben auf der Seite wird die Anzahl der in Ihrem Filter enthaltenen Beantwortungen im Vergleich zur Gesamtanzahl der erhaltenen Beantwortungen angezeigt.
  4. Fügen Sie diese Zahl in die obige Gleichung ein, um die tatsächliche Häufigkeitsrate zu berechnen.

Nehmen wir noch einmal das Beispiel des Menü-Bringdienstes aus Schritt 1: Angenommen, Sie haben eine Testumfrage mit 100 Befragten durchgeführt. Berechnen Sie nun die Häufigkeitsrate, indem Sie auf Ihre 2 Test-Screeningfragen Filter anwenden.

 

Bei angewendetem Filter sehen Sie, dass 28 der 100 Befragten geantwortet haben, dass Sie Tacos essen und Kunde eine Menü-Bringdienstes sind. Das heißt, dass Ihre Häufigkeitsrate 28 % betragen würde.

4. Starten Sie das eigentliche Projekt.

Verwenden Sie für Ihr eigentliches Projekt genau die gleichen Screeningfragen wie in Ihrer Testumfrage. Schon kleine Änderungen der Wortwahl können die Häufigkeitsrate stark beeinflussen.

Achten Sie darauf, dass Sie die Screeningfragen als erforderliche Fragen markieren und Disqualifizierungslogik auf sie anwenden, wie im oberen Teil dieses Artikels beschrieben.

Erstellen Sie für die Umfrage einen Zielgruppen-Collector und verwenden Sie dabei die Häufigkeitsrate aus der Testumfrage. Da die Stichprobe für die Testumfrage klein war, könnte die tatsächliche Häufigkeitsrate aufgrund der Fehlerspanne 10 Prozent höher oder niedriger ausfallen. Wir empfehlen daher, bei der Schätzung der Häufigkeitsrate 10 % niedriger zu gehen als die tatsächliche Häufigkeitsrate aus dem Testprojekt. Damit sind Sie auf der sicheren Seite.

 

Wenn Sie für Ihre Umfrage mit SurveyMonkey Audience eine bestimmte Personengruppe benötigen, können Sie Ihrer Umfrage eine oder mehrere Screeningfragen hinzufügen und zur Disqualifizierung der Befragten Logikfunktionen einsetzen. Beim Kauf von Umfragebeantwortungen müssen Sie eine Häufigkeitsrate auswählen, wenn Sie in Ihrer Umfrage Disqualifizierung eingesetzt haben.

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