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SurveyMonkey und das Safe-Harbor-Abkommen zwischen den USA und der EU

Jeden Tag erhalten Millionen von SurveyMonkey-Kunden Antworten auf drängende Fragen. Ihre Aufgabe ist es, auf Grundlage dieser Daten wichtige Entscheidungen zu treffen. Unsere Aufgabe hingegen besteht darin, Ihre Daten sicher und angemessen zu behandeln und auf diese Weise das von Ihnen in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Der Schutz von Kundendaten hat für SurveyMonkey oberste Priorität.

Am 6. Oktober 2015 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass das Safe-Harbor-Abkommen zwischen den USA und der EU keine rechtliche Grundlage mehr für die Übermittlung personenbezogener Daten aus Europa in die USA darstellt. Diese Entscheidung hat Auswirkungen auf Unternehmen in Europa wie in den Vereinigten Staaten von Amerika, vor allem aber für SurveyMonkey-Kunden in Europa.

Allgemeine Fragen

Dürfen europäische Kunden nach dem EuGH-Urteil überhaupt noch die Services von SurveyMonkey nutzen?

Ja. Um sicherzustellen, dass Kunden SurveyMonkey auch weiterhin verwenden können, stellt SurveyMonkey eine Vereinbarung zur Datenverarbeitung (Data Processing Agreement, DPA) bereit, die die – gemeinhin als „Musterklauseln“ bekannten – Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission umfasst. Auf diese Weise können Kunden die europäischen Bestimmungen zur Ausführung personenbezogener Daten leichter einhalten und so SurveyMonkey auch nach der Ungültigkeitserklärung des Safe-Harbor-Abkommens zwischen den USA und der EU weiterhin nutzen.

Mithilfe der Musterklauseln können Kunden in Europa SurveyMonkey weiterhin entsprechend den EU-Vorschriften verwenden, um erforderliche Daten zu sammeln und auf deren Basis fundierte Entscheidungen zu treffen.

Wo speichert SurveyMonkey die Kundendaten?

SurveyMonkey speichert Daten europäischer Kunden auf seinen Servern in den USA (ausgenommen FluidReview und FluidSurveys). Ferner leisten wir Kundensupport-Services über unsere Niederlassungen in den USA und Europa.

Was ist das Safe-Harbor-Abkommen zwischen den USA und der EU?

Das Safe-Harbor-Abkommen zwischen den USA und der EU wurde im Jahr 2000 von der Europäischen Kommission in Absprache mit dem US-Handelsministerium beschlossen, um die Übertragung personenbezogener Daten aus Europa an berechtigte Unternehmen in den USA zu ermöglichen, die sich die Einhaltung der Safe-Harbor-Prinzipien eigenzertifiziert haben und diesen Prinzipien entsprechend handeln. SurveyMonkey ist seit dem Jahr 2004 Safe-Harbor-zertifiziert. Bis zum Urteil des EuGH konnten europäische Kunden im Rahmen dieses Abkommens personenbezogene Daten aus Europa legal an Safe-Harbor-zertifizierte Unternehmen in den USA übermitteln.

Was sind die Musterklauseln?

Die Musterklauseln stellen eine Standardvertragsform dar, die von der Europäischen Kommission genehmigt ist und einen Mechanismus für Vertragspartner bereitstellt, die diesen Vertrag für die Übermittlung oder den Export von Daten aus Europa entsprechend den Vorschriften für grenzüberschreitende Datenübertragung verwenden.

Technisch betrachtet kann ein Datenverantwortlicher in Europa, der personenbezogene Daten aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) an einen Dienstleister außerhalb des EWR übermitteln möchte, die Musterklauseln als Rechtsgrundlage für diese Übertragung nutzen.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Musterklauseln, die von der Europäischen Kommission genehmigt wurden. Die von SurveyMonkey angebotene Version ermöglicht die Übermittlung personenbezogener Daten zwischen einem Datenverantwortlichen im EWR (dem Kunden, also Ihnen) und einem Datenverarbeiter außerhalb des EWR (im vorliegenden Falle SurveyMonkey Inc.). Der Datenverantwortliche und der Datenverarbeiter werden in diesen Musterklauseln als Datenexporteur bzw. Datenimporteur bezeichnet. Auch wenn Sie direkt mit unserem irischen Tochterunternehmen SurveyMonkey Europe einen Vertrag schließen, werden Ihre Daten auf Servern im Besitz der Muttergesellschaft SurveyMonkey Inc. in den USA gespeichert.

Wie kann mein Unternehmen die Musterklauseln in meinen Vertrag mit SurveyMonkey integrieren?

Kunden können unsere Vereinbarung zur Datenverarbeitung (Data Processing Agreement, DPA) herunterladen. Wenn Sie die DPA ausgefüllt und unterschrieben haben, können Sie eine gescannte Kopie an die E-Mail-Adresse von SurveyMonkey senden, die auf der Titelseite der DPA angegeben ist.

Wie kann ein Kunde zwischen mehreren Cloud-Serviceanbietern wählen, die alle EU-Musterklauseln anbieten?

Für SurveyMonkey standen der Schutz der Privatsphäre und die Sicherheit der Kundendaten stets an oberster Stelle. Weder die Außerkraftsetzung des Safe-Harbor-Abkommens zwischen den USA und der EU noch die Einführung der Musterklauseln ändern irgendetwas an unserer Verpflichtung zum Schutz der Privatsphäre des Kunden. Unabhängig von Rechtsvorschriften verfolgt SurveyMonkey seit langem das Ziel, Sicherheitsmaßnahmen ebenso wie Datenschutzpraktiken fortlaufend zu verbessern.

Wir tun dies für unsere Kunden nicht nur, weil es gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern weil es einfach richtig und wichtig ist. Wir haben einen detaillierten und transparenten Ansatz in unseren Datenschutzrichtlinien und Sicherheitserklärungen integriert und beantworten Ihnen gerne alle Fragen dazu. Bitte senden Sie Ihre Fragen an den Support »

Gibt es Alternativen zur Verwendung der Musterklauseln?

Eine Alternative, die Sie als Möglichkeit zur rechtmäßigen Übermittlung personenbezogener Daten in die USA in Betracht ziehen können, besteht darin, die Zustimmung Ihrer Umfrageteilnehmer zu dieser Übermittlung einzuholen. Dies könnten Sie beispielsweise durch Einfügen einer Frage zu Beginn Ihrer Umfrage tun, in der der Befragte gebeten wird, der Übermittlung seiner Umfrageantworten und weiterer personenbezogener Daten in die USA zuzustimmen. So fügen Sie eine Einwilligungserklärung zu Ihrer Umfrage hinzu »

Wird SurveyMonkey nun mit der Speicherung von Kundendaten in Europa beginnen?

Im Hinblick auf den Schutz personenbezogener Daten ist der Betrieb von Servern in Europa nicht unbedingt eine geeignete Lösung. Die Frage, die sich Kunden stellen sollten, ist nicht in erster Linie, wo ihre Daten gespeichert werden, sondern wo darauf zugegriffen wird.

Bei vielen Anbietern von Cloud-Services, bei denen es sich um internationale Unternehmen handelt (so etwa auch SurveyMonkey), werden Kundensupport, Abrechnungssupport und andere Zusatzservices wie Callcenter von Niederlassungen in aller Welt bereitgestellt, um dafür zu sorgen, dass dieses Services den Kunden rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund können, wenn Sie es mit einem globalen Unternehmen zu tun haben, auch in Europa gespeicherte Kundendaten aus berechtigten Gründen zum Nutzen des Kunden nach außerhalb von Europa exportiert bzw. von dort abgerufen werden. SurveyMonkey verfolgt gegenwärtig keine konkreten Pläne, Kundendaten in Europa zu speichern; sollte sich dies ändern, dann werden wir unsere Kunden darüber informieren.

Ich habe noch weitere Fragen. An wen kann ich mich wenden?

Andere SurveyMonkey-Produkte

Wo werden meine personenbezogenen Daten für FluidSurveys und FluidReview gespeichert?

Kundendaten für FluidSurveys und FluidReview werden auf Servern in Kanada gespeichert. FluidSurveys- und FluidReview-Kunden sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass aus bestimmten Gründen ein Zugriff auf ihre Daten auch in den USA erfolgen kann. So stellen wir beispielsweise den Kunden- und Abrechnungssupport über unsere Niederlassungen in den USA bereit.

Inwieweit ist SurveyMonkey Audience betroffen?

Die Nutzung von SurveyMonkey Audience selbst sollte durch die Außerkraftsetzung des Safe-Harbor-Abkommens zwischen den USA und der EU nicht beeinträchtigt werden. SurveyMonkey hilft Ihnen als SurveyMonkey Audience-Kunde dabei, passende Teilnehmergruppen für Ihre Umfrage zu finden. Die ausgewählten Teilnehmer stammen aus der Gruppe der von SurveyMonkey selbst ausgewählten Umfrageteilnehmer oder aber von einem Drittanbieter, der im Auftrag von SurveyMonkey Teilnehmergruppen bereitstellt. SurveyMonkey Audience ermöglicht die Einladung solcher Teilnehmer zu Ihrer Umfrage. Allerdings erhalten Sie die Daten direkt von den Teilnehmern Ihrer Umfrage – ebenso, wie es auch bei regulären Umfragen der Fall wäre, die direkt über SurveyMonkey (also ohne SurveyMonkey Audience) durchgeführt werden.

Im Normalfall gestatten wir nicht, dass im Rahmen von SurveyMonkey Audience-Umfragen personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden; sofern Sie also nicht gerade derartige Daten im Rahmen Ihrer Umfrage erfassen, erhalten Sie weder von SurveyMonkey personenbezogene Daten, noch werden solche Daten an SurveyMonkey übermittelt. Auf dieser Grundlage beeinträchtigt die Außerkraftsetzung des Safe-Harbor-Abkommens zwischen den USA und der EU Ihre Nutzung von SurveyMonkey Audience nicht, und Sie benötigen keine Musterklauselvereinbarung mit SurveyMonkey bezüglich der Nutzung dieser Services.

Wie sieht es bei anderen SurveyMonkey-Services wie Wufoo und TechValidate aus?

Die auf dieser Seite enthaltenen Informationen gelten auch für jene SurveyMonkey-Services.

Informationen für SurveyMonkey-Kunden bezüglich der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zum Safe-Harbor-Abkommen zwischen den USA und der EU.

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