Beantwortungsquote

Die Beantwortungsquote ist der prozentuale Anteil der Befragten, die eine Umfrage beantworten.

Der Prozentsatz für die Beantwortungsquote Ihrer Umfrage wird nach der folgenden Gleichung berechnet:

Anzahl der Beantwortungen für Ihre Umfrage
x 100
Anzahl der Personen, an die die Umfrage gesendet wurde

Sie finden die Gesamtanzahl der Beantwortungen auf der Registerkarte Übersicht Ihrer Umfrage.

Um die Beantwortungsquote basierend auf der Anzahl der vollständigen Beantwortungen für Ihre Umfrage zu berechnen, filtern Sie nach Vollständigkeit und wählen Sie Vollständige Beantwortungen aus. Die Anzahl der vollständigen Beantwortungen wird oben auf der Seite angezeigt, wenn der Filter angewendet wurde.

TIPP! Erfahren Sie, wie Sie die Anzahl der benötigten Befragten berechnen, oder verwenden Sie unseren Stichprobenumfangsrechner.

Steigern Ihrer Beantwortungsquote

Wenn ein Großteil der Befragten Ihre Umfrage nicht beantwortet oder die Umfrage vor dem Abschluss beendet oder abbricht, ist Ihre Beantwortungsquote niedrig.

Allgemein können Sie von einer niedrigen Beantwortungsquote ausgehen, wenn Ihre Umfrage lang ist, Ihre Umfragesprache kompliziert ist oder Sie die Umfrage an die falsche Zielgruppe senden. Lesen Sie unsere Tipps, um sicherzustellen, dass Sie alles Mögliche tun, um eine bestmögliche Beantwortungsquote zu erzielen.

Bereinigen Ihres Umfrageentwurfs

Die Länge und der Ton Ihrer Umfrage wirken sich sehr stark auf Ihre Beantwortungsquote aus. Wenn Ihre Umfrage lang ist und Ihre Fragen viel Text aufweisen, könnten sich die Befragten überfordert fühlen und die Umfrage abbrechen.

Beachten Sie beim Entwerfen Ihrer Umfrage die folgenden Tipps:

  • Halten Sie Ihre Umfrage kurz – beziehen Sie nur die wesentlichen Fragen und Antwortmöglichkeiten mit ein. Die Aufmerksamkeit und Motivation lassen im Laufe der Umfrage eher nach.
  • Sagen Sie mit möglichst wenigen und kurzen Worten, was Sie meinen. Je weniger die Befragten lesen müssen, desto besser.
  • Halten Sie Ihre Sprache einfach. Streben Sie ein Vokabular an, das ein junger Erwachsener Ihrer Meinung nach verstehen würde, und verwenden Sie keinen Jargon.
  • Lassen Sie Befragte Fragen mit unbestimmtem Ende überspringen. Machen Sie Fragen mit unbestimmtem Ende nicht erforderlich. Befragte, die sich nicht die Zeit nehmen möchten, eine Beantwortung zu verfassen, brechen die Umfrage möglicherweise ab, anstatt eine Beantwortung zu verfassen.
Definieren Ihrer Zielgruppe

Die Umfragethemen sind möglicherweise nicht für alle Befragten ansprechend oder interessant, was dazu führt, dass Befragte Ihre Umfrage abbrechen und Ihre Beantwortungsquote geringer ausfällt.

Sie können Ihrer Umfrage eine qualifizierende Frage hinzufügen, um sicherzustellen, dass die Befragten aufmerksam werden, nach denen Sie suchen.

Versuchen Sie außerdem, die Fragen Ihrer Umfrage auf die Bedürfnisse und Interessen Ihrer Befragten auszurichten. Wenn einige Fragen nicht für alle Personen zutreffen, fügen Sie Ihrer Umfrage eine Verzweigungslogik hinzu, damit Befragte die Fragen oder Seiten überspringen können, die nicht auf sie zutreffen.

Kontakte auf dem aktuellen Stand halten

Wenn Sie die Zielgruppe Ihrer Umfrage persönlich kenne, informieren Sie die Personen darüber, dass Sie eine Umfrage durchführen möchten, worum es dabei geht und wann sie damit rechnen können.

Wenn Sie Ihre Umfrage an eine Liste mit Kontakten senden – per E-Mail-Einladung in SurveyMonkey oder über eine andere Nachrichtenplattform –, stellen Sie sicher, dass Ihre Kontaktliste auf dem aktuellen Stand ist. Wenn Ihre Kontaktliste veraltet ist, werden möglicherweise wichtige Kontakte, deren E-Mail-Adressen sich geändert haben, nicht mit einbezogen und Ihre Nachrichten sind unzustellbar.

Senden Ihrer Umfrage auf mehreren Wegen

Wenn Sie mehr als einen Collector verwenden, um Ihre Umfrage zu verteilen, erhöhen Sie Ihre Chancen, Beantwortungen zu erhalten.

Veröffentlichen Sie zusätzlich zu den E-Mails an eine Kontaktliste bei Listserv, Facebook, LinkedIn oder anderen Webcommunitys einen Link zu Ihrer Umfrage.

Testen Ihrer Umfrage

Testen Sie Ihre Umfrage mit einer kleineren Personengruppe, bevor Sie sie an Ihre gesamte Kontaktliste senden. Dadurch können Sie Probleme hinsichtlich der Sprache oder des Entwurfs der Umfrage feststellen und erhalten einen allgemeinen Eindruck davon, was Sie als Gesamtbeantwortungsquote bei einer größeren Gruppe erwarten können.

Personalisieren von E-Mail-Einladungen und Senden von Erinnerungen

Stellen Sie sicher, dass Ihre Umfrageeinladungen einladend sind – halten Sie sie kurz, einfach und ansprechend.

Erläutern Sie kurz, worum es in der Umfrage geht, warum Sie sie durchführen und wie lange sie dauern wird. Wenn Sie detaillierte Informationen wie eine Datenschutzrichtlinie, eine Einverständniserklärung oder Umfrageanweisungen einfügen müssen, nehmen Sie diese in Ihre Umfrageeinleitung mit auf und nicht in Ihre Einladung.

Wenn Sie Ihre Umfrage per E-Mail-Einladung senden, personalisieren Sie die Einladungen, indem Sie den Namen der Befragten mithilfe benutzerdefinierter Daten-Tags in Ihre Nachricht einfügen.

So verwenden Sie benutzerdefinierte Daten-Tags in Nachrichten:

  1. Erstellen Sie eine Gruppe mit Kontakten.
  2. Fügen Sie die Gruppe in einer E-Mail-Einladung als Empfänger hinzu.
  3. Verfassen Sie Ihre Nachricht mithilfe benutzerdefinierter Daten-Tags.

Im E-Mail-Einladungs-Collector können Sie auch Erinnerungsnachrichten planen, um sie per E-Mail an Empfänger zu senden, die Ihre Umfrage nicht beantwortet haben.

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