Berechnen der Anzahl der benötigten Befragten

Um die Anzahl der benötigten Befragten (als Ihr Stichprobenumfang bekannt) zu berechnen, verwenden Sie unseren Stichprobenumfangsrechner.

Die Anzahl der benötigten Befragten hängt von Ihren Umfragezielen und davon ab, wie überzeugt Sie von Ihren Ergebnissen sein möchten. Je überzeugter Sie sein möchten, desto kleiner sollte der akzeptierte Fehlerbereich sein.

Definitionen

Um Ihren Stichprobenumfang zu berechnen, sollten Sie die folgenden Informationen kennen:

Bevölkerungsgröße

Die Größe der gesamten Bevölkerung, die Sie repräsentieren möchten.

Ihre Bevölkerung ist die Gruppe, über die Sie Schlussfolgerungen ziehen möchten. Ihre Stichprobe ist die Gruppe, die Sie befragen.

Überlegen Sie, wie groß Ihre Zielgruppe sein könnte. Wenn Sie Ihre Umfrage beispielsweise an männliche iPhone-Benutzer in Kalifornien senden, müssen Sie Forschungen anstellen, um zu bestimmten, wie viele Männer insgesamt dieses Kriterium erfüllen.

Konfidenzniveau

Ein Konfidenzniveau teilt Ihnen mit, wie zuverlässig ein Maß ist. Von Forschern häufig verwendete Standardwerte sind 90 %, 95 % und 99 %.

Ein Konfidenzniveau von 95 % bedeutet, wenn dieselbe Umfrage 100 Mal unter denselben Bedingungen wiederholt werden würde, würde das Maß 95 Mal von 100 Mal im Fehlerbereich liegen.

Fehlerbereich

Der Fehlerbereich teilt Ihnen mit, wie viele Fehler um ein Maß herum auftreten. Es ist ein Prozentwert, der beschreibt, wie häufig die Meinungen und Verhaltensweise der Stichprobe, die Sie befragen, wahrscheinlich von der Gesamtbevölkerung abweichen. 

Angenommen, wir würden beispielsweise 400 Personen befragen, ob sie eine gute oder schlechte Meinung von Barack Obama haben und 55 % sagen, sie hätten eine gute Meinung.

Wenn wir ein Konfidenzniveau von 95 % und einen Fehlerbereich von ±5 % verwenden und diese Umfrage 100 Mal unter denselben Bedingungen wiederholen würden, würde die Beantwortung 95 von 100 Mal irgendwo zwischen 50 % und 60 % liegen.

Je kleiner der Fehlerbereich ist, desto näher befinden Sie sich an der genauen Antwort bei einem angegebenen Konfidenzniveau.

Allgemein gilt: Je kleiner der Stichprobenumfang, desto kleiner der Fehlerbereich. Je näher sich der Stichprobenumfang an Ihrer Bevölkerung orientiert, desto repräsentativer sind Ihre Ergebnisse wahrscheinlich. Und daher werden Sie feststellen, dass der empfohlene Stichprobenumfang in der Tabelle unten immer kleiner wird, je mehr die Fehlertoleranz zunimmt.

Um Ihren Fehlerbereich zu berechnen, verwenden Sie unseren Fehlerbereichsrechner.

 

Berechnen des Stichprobenumfangs

Berechnen Sie die Anzahl der benötigten Befragten in Sekunden mithilfe unseres Stichprobenumfangsrechners.

Wenn Sie die Stichprobenumfangsberechnung von Hand vornehmen möchten, verwenden Sie die folgende Formel:

Statistik
Beschreibung
NDie Bevölkerungsgröße
eFehlerbereich (als Dezimalzahl)
zEin z-Wert, der die Anzahl der Standardabweichungen misst, die ein gegebener Anteil vom Mittelwert abweicht. Verwenden Sie bei einem Konfidenzniveau von 95 % den Wert 1,96 als z-Wert.

Vorgeschlagener Stichprobenumfang

Nachfolgend finden Sie eine Tabelle mit vorgeschlagenen Bevölkerungsgrößen* nach Fehlerbereich bei einem Konfidenzniveau von 95 %.

BevölkerungsgrößeStichprobenumfang pro Fehlerbereich
 
±3%
±5%
±10%
500
345
220
80
1.000
525
285
90
3.000
810
350
100
5.000
910
370
100
10.000
1.000
385
100
100.000+
1.100
400
100

* Zur Berechnung der vorgeschlagenen Stichprobenumfänge wurde die oben angegebene Formel verwendet. In einigen Fällen wurden die Stichprobenumfänge auf den nächsten 5er oder 10er aufgerundet. Verwenden Sie unseren Stichprobenumfangsrechner für eine genauere Berechnung.

Beispiel

Sie senden eine Umfrage mit einer Ja- oder Nein-Frage, um zu fragen, ob Eltern von Kindern an Ihrer Schule einen verlängerten Schultag befürworten.

Die Gesamtanzahl der Eltern (Ihre Bevölkerungsgröße) beträgt 10.000 und Sie sind mit einem Fehlerbereich von ±10 % zufrieden. In der Tabelle oben können Sie sehen, dass mindestens 100 Personen an Ihrer Umfrage teilnehmen müssen.

70 % der 100 befragten Eltern haben geantwortet, dass sie einen verlängerten Schultag befürworten. Das bedeutet, dass Sie, wenn alle 10.000 Eltern die Umfrage beantworten würden, davon ausgehen könnten, dass zwischen 60 % und 80 % der Personen einen verlängerten Schultag befürworten würden.

Wie viele Personen muss ich bitten, an meiner Umfrage teilzunehmen?

Ihre Beantwortungsquote kann sich auf die Anzahl der Personen auswirken, an die Sie Ihre Umfrage senden. Je höher die Beantwortungsquote, desto weniger Personen müssen Sie bitten, an Ihrer Umfrage teilzunehmen.

Wenn Sie beispielsweise 100 Befragte benötigen und Sie davon ausgehen, dass 25 % der Personen, die zur Teilnahme an Ihrer Umfrage eingeladen wurden, diese tatsächlich beantworten, dann müssen Sie 400 Personen zur Teilnahme an Ihrer Umfrage einladen.

Wenn Sie die Anzahl der Personen, die Sie zur Teilnahme an Ihrer Umfrage einladen müssen, basierend auf Ihrer erwarteten Beantwortungsquote berechnen möchten, verwenden Sie die folgende Gleichung:

Anzahl der benötigten Befragten
x 100
erwartete Beantwortungsquote in %
TIPP! Wenn Sie eine garantierte Anzahl von Befragten benötigen, kaufen Sie Beantwortungen von SurveyMonkey Audience. Sie geben die Anzahl der benötigten Beantwortungen an und wir verwenden unsere Zielgruppenkriterien, um Ihre Befragten zu finden.

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